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Von Schlampen und anderen guten Menschen

Von Schlampen und anderen guten Menschen
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Art.Nr.: 01008028
ISBN: 3-939941-30-1
Verlag: Augenscheinverlag
Autor*in: Leander Sukov
Sprecher*in: J. S. Lange, Leander Sukov
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In dieser Ausführung:
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  • Produktbeschreibung

    Geschichten und Gedichte von Leander Sukov. Ein sadomasochistisches Hörbuch. Gelesen von ihm selbst und Julietta Simone Lange.

    Leander Sukov versucht mit seinen Geschichten sich nicht auf das strikt sexuelle festnageln zu lassen. Die Figuren seiner Kurzgeschichten sind zwar häufig Sadomasochisten, aber sie sind zugleich niederträchtig, selbstverliebt, einsam, alt oder verliebt. Das aber sind sie nicht als Sadomasochisten. Nein, S/M ist dabei so relevant, wie Homosexualität für Genet relevant war. Sukovs Gedichte beziehen sich niemals nur auf das Objekt der Begierde, sondern sind darüber hinaus auch Reflexionen gesellschaftlicher und persönlicher Wirklichkeit.

    Mit dem Download dieses Hörbuchs erhalten Sie ein PDF Cover, zum ausschneiden und selber basteln.

     

    Presse:

    Inhaltlich weit über dem Niveau sonstiger Erotik-CDs, erinnert sie mich eher an Villon und Bukowski oder auch an die Beobachtungsgabe eines Sven Regener im Hinblick auf alltägliche Kleinigkeiten.
    Wunderbar unaffektiert und zurückhaltend gelesen – so bleibt viel Raum für den Inhalt.
    Beeindruckend: ‚Leonide‘. Der Ich-Erzähler kommt nach einem Blackout in einem fremden Stadtteil wieder zu sich und erinnert sich an Leonide. Leonide, die er gefesselt in die Badewanne legte – ein übliches SM-Spiel zwischen den beiden, weil Leonide die Todesangst so liebt. Das war heute Morgen, nun ist es Nachmittag. Was ist passiert – ist Leonide tot, ertrunken? Die Wahrheit ist erschreckender als die Fantasie.
    Wunderbar tief-melancholisch, voll Liebe und Schmerz ist ‚Karl kann heute nicht dienen‘ und ‚Nehmen – genommen‘ beschreibt die Gefühle nach einer Session – Depression, Ekel, Scham oder Euphorie.
    Sehr geil ist ‚Der Diener‘: Ein Sklave beschreibt, wie er einer fremden Frau dienen muss, beschreibt seinen Ekel, der perverserweise in Lust umschlägt: „[…] auf ihren Titten liegen Küchenkrümel […]; die Herrin befiehlt, ich lecke […]; Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht übergebe […]; Arschlecken – hätt′ ich lieber gesagt als gemacht.“

    In diesem Hörbuch gibt’s ordentlich was auf die Ohren. Spracherotik vom Feinsten!

    Schlagzeilen Heft 115

    Länge: 60:51 Min.
    Größe: 88 MB
    Format: MP3 im ZIP-Archiv
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