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Markus Kamphoff

Markus Kamphoff wurde 1970 als dritter Sohn einer Pianistin und eines Getränkegroßhändlers in der Wein- und Domstadt Geisenheim im Rheingau geboren. Er wuchs in einem sehr lauten Haus zwischen Geklimper von Tonleitern und ewig sich wiederholenden Etüden und dem durch ein rastloses Förderband ausgelösten Geschepper leerer Weinflaschen auf.Für den Jungen gab es nichts schöneres, als zwischen den Regalen unendlicher Lagerreihen herum zu strolchen, Verstecke und geheime Kellernischen zu inspizieren, bis er eines Tages in einem versteckten Winkel des Weinkellers die Sekretärin seines Vaters entdeckte, die in dessen Beisein sich in der Mittagspause mit einem langen Flaschenhals selbst befriedigte und dabei obszöne Texte ausstieß. Fortan hat er die Frau(en) anders gesehen als zuvor, nämlich als Wesen, die sich zu ihrer Sexualität offensiv bekennen und sich auch nehmen, was sie möchten. Denn dies einschneidende Erlebnis fand zur Zeit der erwachenden Pubertät statt, als man dem 12-Jährigen sagte, dass Sexualität nichts für junge Menschen und nur etwas für Erwachsene sei. Vor allem etwas zum Aufsparen und nicht zum unüberlegten Handeln…was sich der Jugendlich dann schon bald gar nicht mehr vorstellen konnte. Aber das Büro seines Vaters war für ihn fortan tabu, wenngleich er sich auch immer wieder zur Mittagszeit im Gärungskeller auf die Lauer legte. Völlig klar, dass er abends vor dem Einschlafen von Phantasien heimgesucht wurde. Die Ehe seiner Eltern zwischen Schöngeist und Handgreiflichkeiten des bei seinen Eskapaden ertappten Vaters war bald zerrüttet.
Markus’ schulische Schwierigkeiten führten den 16-jährigen 1986 nach London, wo seine Mutter ein Engagement als Repetitorin am Savoy Theatre angetreten hatte. Markus` älterer Bruder hatte dafür einige Verbindungen spielen lassen - als ranghoher Angestellter in der dortigen Niederlassung der Deutschen Bank war er Mitglied des Fördervereins des Theaters und hatte zunächst die Mutter und den Bruder bei sich aufgenommen. Markus war von dem Ortswechsel anfangs nicht begeistert, aber unter dem Geschrei seines cholerischen Vaters wollte er dann doch nicht im Rheinland bleiben. Ein Jahr später war der Weinhandel ohnehin in Konkurs geraten und sein Vater mit einer neuen Lebensgefährtin auf und davon.
Mutter und Bruder ist es zu verdanken, dass Markus in einer internatsähnlichen Tagesschule landete - und dort lernte er auch kennen, was man als „englische Erziehung“ bezeichnet. Diese Erlebnisse haben ihn nachhaltig geprägt…Seit 2005 ist Markus K. im mittleren Management eines internationalen Versicherungskonzerns in Berlin tätig. Kurze Zeit - von 2001-04 - war er verheiratet gewesen. Jetzt ist er Single und trifft ab und zu eine Lady, mit der er sich auch angefreundet hat, in seiner Freizeit oder stellt sich in deren Studio zu besonderen Anlässen zur Verfügung. Infolge seiner geselligen Art und seiner rheinischen Frohnatur ist es ihm gelungen, mit mehreren dominanten Damen eine Freundschaft einzugehen, die nicht einengend ist, ihn ab und zu aber auch wieder einmal richtig fordert. Niemand weiß, dass Markus seine Erlebnisse akribisch aufschreibt, der Sonntag Morgen vor dem Frühstück ist seine Zeit für Beichtgeheimnisse.

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